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Die Fasszieherkompagnie in Linz
In der Landeshauptstadt Linz bestand durch einige Jahrhunderte eine Transportgesellschaft, die sich aus kleinen Anfängen
zu einem der grössten Transportinstitute entwickelt hatte. Es dürfte nicht viele Institute geben, welche auf eine
so lange Bestandzeit wie die Fasszieherkompagnie in Linz zurückblicken konnten. Die Entstehung dieser Kompagnie
führt nach vorhandenen Anhaltspunkten bis ins Mittelalter zurück.
Der Fasszieherkompagnie war kein Transport zu schwierig, dies zeigt uns die Abbildung, welche den Transport eines Dampfers
für den Attersee, der in der Linzer Schiffswerft gebaut wurde, darstellt. Acht paar Pferde bildeten die Bespannung dieses
auf zwei zusammengekuppelten Streifwagen erfolgten Schifftransportes
 
In der Mitte der Siebzigerjahre (1870) hatte sich die Fasszieherkompagnie ein eigenes Heim geschaffen durch den Ankauf
des Schmiedschen Ledererhauses in der Donaustrasse 7, welches sich infolge seiner günstigen Lage für die Kompagnie
vorzüglich eignete, da es an die grossen Lager- und Hofräume, sowie an die Stallungen anschloss.
Das sehr schön renovierte ehemalige Fassziehergebäude in der Rechten Donaustrasse Nr. 7, Ecke Eisenbahngasse.
In den Bildern werden eine Fasszieherfuhre, ein geräumiger Pferdestall und der sogenannte Brückenstadel
mit dem Wagenmaterial gezeigt