Das Prunerstift |
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Die grösste Privatstiftung in der gesamten Geschichte der Stadt vollzog der langjährige Bürgermeister und Handelsmann Johann Adam Pruner mit seinem Testament vom Jahre 1730. Es war auch die letzte Einrichtung eines nur auf die Versorgung ausgerichteten Hauses.
Die Stiftung sah die Unterbringung von 27 Waisenknaben, 27 armen ledigen Männern und 27 armen ledigen Frauen in einem neu zu errichtenden Haus vor. Dazu sollte eine Kirche erbaut und ein Priester angestellt werden.
Als Standort für die neue Einrichtung war der Platz des Freihauses Egereck vorgesehen, eine Gegend die zu den wenig bevorzugten Bauplätzen in Linz zählte. Das Grundstück erstreckte sich von der Lederergasse bis zum Ludlarm. Gebaut wurde fünf Jahre (1734 - 1739). Zu Beginn des Jahres 1740 konnten die ersten Pfründner einziehen.
Das Prunerstift ist das einzige von allen städtischen Versorgungshäusern das noch in seinem ursprünglichen Zustand erhalten ist und heute als öffentliche Musikschule der Stadt Linz, und die Kirche den Altkatholiken als Gotteshaus dient.
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Text aus dem Buch "Geschichte der Stadt Linz"
von Fritz Mayrhofer und Willibald Katzinger |
Die Prunerstiftskirche wurde 1737 bis 1740 in das von
Johann Adam Pruner gestiftete Bauwerk eingefügt |
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Das Prunerstift unmittelbar nach seiner Errichtung auf dem
Ölgemälde von 1741/42
im Festsaal des Alten Rathauses
Foto: Schepe |
Porträt des Linzer Bürgermeisters
Johann Adam Pruner
Stadtmuseum Linz, Foto: Michalek |
Quelle: diese beiden Bilder stammen aus dem Buch "Geschichte der Stadt Linz", Band 1
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Glasfenster im Neuen Dom mit Bildnis von Johann Adam Pruner |
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seit 1979 ist die Musikschule der Stadt Linz im Prunerstift untergebracht
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