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Landestheater
Aufnahmen des Landestheaters
von 1939 bis 1960
Landestheaterneubau der Kammerspiele
1955 - 1958
Theaterprogramme aus den 50er Jahren
Aufnahmen des Landestheaters
von 1927 bis 1939
Bühnenschaffen im Krieg
Spielzeit 1941/42
am Linzer Landestheater
Eine Kritik aus einer Tageszeitung zur Premiere von Fidelio 1941/42
zum Ansehen Bild anklicken
Illustrationen zum Thema Theater von
Peter Kubovsky 1954
Zur Geschichte des Landestheaters
aus einer "Festschrift anlässlich des 150 Jahr Jubiläums"
und aus "Beiträge zur Linzer Stadtgeschichte 1947"
Der Bau des Landestheater
1802 - 1803
Böckls Sommertheater vor dem Pfarrtor
1777 - 1794
Das städtische Wassertheater
1752 - 1788
Das älteste Linzer Theaterviertel
In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts treten in Linz die ersten Berufsschauspieler auf und damit beginnt ein neuer Abschnitt der Linzer Theatergeschichte.
Die Schauspieler mussten sich nach dem allgemeinen Brauch der Wanderbühnenzeit mit einer hölzernen Spielhütte begnügen, die sie selbst aufzuschlagen und nach dem Ende der kurzen Spielzeit, die sich meist mit der Marktzeit deckte, wieder abzubrechen.

Die früheste Bezeichnung dieses Spielplatzes ist aus dem Jahr 1670 erhalten, in welchem Jahr zum Herbstmarkt
"denen comoedianten ein platz bei dem Wasser zu auffbauung auff ihre eigne unkhosten einer hütten aufgezaiget und ... die aufführung ihrer comoedien bey dem wasser verwilliget worden" ist.

Dieser Platz lag an der Donaulände vor der Stadtmauer, vermutlich in der Gegend der heutigen Zollamtsstrasse, die nun fast zwei Jahrhunderte das älteste Linzer "Theaterviertel" blieb
Die untere Vorstadt von Linz, der althergebrachte Spielplatz der Wandertruppen.
Der östlichste Speicher der hinter dem Schlachthaus (20) liegenden Speicherreihe
diente 1752-1788 als Stadttheater.
Aus dem Linzer Stich von Werner Engelbrecht 1732
Ein zweites vornehmeres Theaterviertel, an das sich gleichfalls viele Linzer Theaterüberlieferungen knüpfen, entwickelte sich am entgegengesetzten Ende der Stadt, vor der westlichen Stadtmauer an der heutigen oberen Promenade.
Hier hatte 1644 Kaiser Ferdinand III. den Ständen den zum Schloss gehörigen Mautgarten geschenkt, auf dem 1670 die neue Reitschule, später die Schiessstätte, und 1696 das neue ständische Ballhaus errichtet wurde; das ältere Ballhaus hatte seit 1614 vor dem Schmidtor bestanden.
Das ständische Ballhaus (1696-1772) an der Promenade (der links hinter dem Schloss hervortretende Bau mit den grossen Fensteröffnungen), dahinter im Garten die Reitschule (1670-1909) mit dem turmartigen Bereiterstöckl.
Aus dem Gemälde von Linz 1742 (Städtische Sammlungen Linz)