Der Cembrankeller |
| mit Fotos von Hermann Edler |
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In den Hängen westlich der Linzer Altstadt
- Bauernberg, Freinberg und Schlossberg -
befanden sich schon vor Kriegsbeginn weitläufige Wein-, Bier- und Eiskeller.
Die Anfänge der Keller gehen angeblich bis auf die Römerbesiedelung
zurück
Diese großen Kelleranlagen wurden während der Kriegsjahre zu einem riesigen Stollensystem ausgebaut
und die Anlagen
durch Stollengänge miteinander verbunden.
Einer davon ist der Cembranstollen, die Stollenanlage trägt den Namen einer Weinhandlung, deren Keller durch Erweiterungen zur Unterbringung von über 500 Personen ausgebaut wurde.
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Die Weinkellerei Cembran gibt es seit über hundert Jahren
und heuer "2007" wurde das Fest
"100 Jahre Messweinlieferant Cembran" gefeiert.
Zu diesem Anlass wurde auch die Cembran Messe uraufgeführt.
Vor zehn Jahren wurde in denselben Räumlichkeiten
die Cembran Kantate von Erland Freudentaler
ebenfalls uraufgeführt.
In dieser Kantate wurden Ereignisse rund um
den Cembran Keller verarbeitet.
Das Werk besteht aus 8 Teilen:
Der Wirt (Pepino Cembran)
der Komponist (Erland Freudentaler)
der Flötist (Johannes Mastnak)
der Literat (Wolfgang Kauer)
der Gitarrist (Wolfgang Jungwirt)
der Fotograf (Ing. Hans-Peter Kumpfmiller)
der Grafiker (Hermann Edler)
und ihre Frauen |
Dieses Bild zeigt einen der Haupträume des uralten Cembran Kellers
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In diesem Raum befindet sich auch ein gemauertes Fass, so wie dieses Bild zeigt,
es fasste einst 10.000 Liter, sie werden aber heute
nicht mehr gefüllt.
Das abgebildete Fass befindet sich im parallel liegenden Keller
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Das Fass, dass zur Geburt Pepino Cembran`s aufgestellt und angefüllt
wurde. |
Die alten Weinfässer |
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Da in diesen Stollen sehr viele Fremdarbeiter (Kriegsgefangene)
umgekommen sind, wird im Andenken an diese Toten zur Zeit eine Kapelle
in einem der nicht fertigen Stollen gebaut.
Das Bild zeigt die Kapelle
im jetzigen Zustand.
Vorne, der Romanik nachempfundene Bögen und links
und rechts Figuren die zur Zeit aus dem Sandstein gearbeitet werden.
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An diesen Bildern sieht man sehr gut wie so ein Stollen entstand,
drei seperate Röhren wurden aus dem Löß herausgefräst,
die stehengebliebenen Stege wurden dann händisch abgetragen. |
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Diese abgebrochene Schaufel wurde im Sand gefunden. |
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Der rohe Stollen wurde dann durch eine
Doppelreihe von Ziegeln sauber ausgemauert. |
Dieses Bild zeigt sehr
schön den Übergang
von im Bau befindlichen zum fertigen Stollen.
Die Arbeiten wurden zu Kriegsende eingestellt.
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Der Maulwurfkopf |
Das Muster das der Maulwurfkopf aus dem Sandstein herausfräst |
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Der Maulwurf ohne Motor, der schon bei Kriegsende ausgebaut wurde |
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