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Die Brückenkopfgebäude |
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Durch den Neubau der Donaubrücke im Jahre 1938 und die damit verbundene Verbreiterung des Zugangs vom Hauptplatz zur Brücke, veränderte sich das Bild des Hauptplatzes nach Norden hin.
Breite der Brücke 29m (früher 9m), Länge der Brücke 330m (früher 250m)
Die durch die Donauschifffahrt bedingte Erhöhung der neuen Brücke machte eine beträchtliche Hebung der Brückenrampe und deren Einmündung auf die Platzsohle des Hauptplatzes erst bei der Dreifaltigkeitssäule notwendig. Weil dadurch die untersten Häuser des Hauptplatzes mit ihrem Erdgeschoss unter das Strassenniveau gekommen wären, mussten sie abgebrochen und durch Neubauten ersetzt werden.
Die Brückenkopfgebäude Ost und West haben im Erdgeschoss Arkaden und umschliessen je einen Hof der nach Süden hin mit dem Hartwangerhaus und mit dem Ehrenletzbergerhaus verbunden sind. Die beiden Höfe schmückt je ein Brunnen mit Bronzefiguren
Im Westtrakt liegt unter den Arkaden die 1675 gegründete Wasserapotheke, dessen Besitzer von 1808 bis 1818 Johann van Beethoven, der Bruder des grossen Komponisten war. |
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Aufnahme 1956
Zu dieser Zeit war das bekannte Elektro- und Radiogeschäft Rieseneder in diesem Gebäude untergebracht. In den Kellerräumen befand sich der durch die Österreichische Brau-AG eingerichtete "Linzer Stadtkeller" |
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Rieseneder |
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Die grössere Öffnung des Hauptplatzes im Norden, wurde durch den
Neubau der Eisenbrücke (1870-72) notwendig.
Das Gebäude, das dort steht, wo heute das Brückenkopfgebäude West
ist, wurde 1873-1875 erbaut und war das Gebäude der Sparkasse mit der
Wasserapotheke.
Es konnte durch den Abriss des Gebäudes, das im unteren Bild in der Mitte gut
erkennbar ist, neu gebaut werden. Die Ausgewogenheit zwischen West-
und Ostgebäude wurde damit gewährleistet, da die neue Brücke nun in
der Mitte des Hauptplatzes landete
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bis zum Jahre 1870 war der Zutritt zum Hauptplatz nur
durch ein Tor (unteres Wassertor) gegeben,
eine Tuschfederzeichnung aus dem Jahre 1860, wo der
Zugang auf die Brücke durch ein Holztor ersichtlich ist |
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Bild aus dem Jahr 1840 |
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die zweite Möglichkeit bestand durch das obere Wassertor zwischen
Hotel Roter Krebs und dem Haus mit der Hochwassermarken, wie aus diesem Plan aus dem Jahr 1710 ersichtlich |
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