Hartwagnerhaus
Hauptplatz Nr. 10
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Das aus dem Mittelalter stammende Haus wurde nach Vorbesitzern um die Mitte
des 19. Jahrhunderts Hartwagnerhaus benannt.
Es befand sich das alte Wechslergeschäft
des Johann Hartwagner in diesem Gebäude,
das im Jahr 1870 von der Bank für Oberösterreich und
Salzburg übernommen wurde,
damit dem Mangel an Arbeitsräumen
im anschliessenden Hauptgebäude
abgeholfen werden konnte. |
Der Erker ist mit 1818 datiert, seine Stilformen passen zu dieser Ansetzung. Auch die Fassade wurde in diesem Jahr renoviert und dem Zeitgeist angepasst |
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Ein Fenster des ersten Stockwerks, links vom Erker, zeigt schon seit eh und je zwei unter der Fensterbank kauernde Drachen als Wappenhalter, Steinbildwerke, die eindeutig in die Mitte des 15. Jahrhunderts zu setzen sind. Dieser plastische Schmuck ist immer beachtet und neben dem Ölberg-Relief im Haus Hauptplatz Nr. 4 unter den wenigen erhaltenen baulichen Einzelheiten der Gotik erwähnt worden |
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Gewändeteil des gotischen Fensters mit Steinmetzzeichen;
während der Restaurierung 1959 |
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Plan für den Umbau der gotischen Halle durch Baumeister Matthäus Schlager 1921
Linz, Archiv des Stadtbauamtes |
Durch geplante Veränderungen zu Anfang des Jahres 1921 in dem der "verehrlichen Bank für Oberösterreich und Salzburg" gehörigen Haus kam es zu einer sehr wertvollen Planaufnahme durch Dombaumeister Matthäus Schlager |
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