Kolpinghaus |
|
| 21.9.1930 - Präses Josef Mairanderl legt den Grundstein zum Neubau des Gesellenhauses in der Gesellenhausstraße 1 |
1930/31 - Bau von Hans Steineder
|
6.9.1931 -
Das nun größte Kolpinghaus Österreichs wird von Bischof Dr. Gföllner im Beisein von Bundespräsident Miklas gesegnet und eröffnet. Der Neubau beinhaltet 11 Familienwohnungen 45 so genannte Ledigenzimmer. Das Haus bietet nun Platz für 17 Familien und 250 Mitglieder. Auch eine Radiozentrale wurde eingerichtet und in allen Zimmern eine Anschlussmöglichkeit geschaffen |
1.12.1934 -
Das Linzer Gesellenhaus wird in „Kolpinghaus“ umbenannt
|
|
14.3.1938 - Um halb drei Uhr Nacht wurde das Kolpinghaus von der SA umstellt und Präses Josef Mairanderl verhaftet; erst nach vier Wochen wird er freigelassen. Die Gesellen mussten das Haus binnen zwei Tagen räumen. Kurze Zeit später wurde das Haus als Kaserne für die Gestapo beschlagnahmt. Der Gesellenverein wurde aufgelöst
|
1944 -
im September wurde das Kolpinghaus von einer Bombe getroffen. Der Theatersaal und die darüber befindlichen Zimmer wurden zerstört |
|
1938-45 war das Hauptquartier der Gestapo in diesem Haus untergebracht,
Inschrift der Tafel die zum Gedenken daran angebracht wurde:
"Im Gedenken an jene Opfer, die hier
am einstigen Sitz der GESTAPO
unmenschlichen Verhör- und Folter-
methoden ausgesetzt waren, die bei
vielen zum Tod oder zur Einlieferung
in Konzentrationslager führten." |
1945 -
Ende April bis Anfang Mai verließ die Gestapo das Haus. Zurück ließ sie eine unbeschreibliche Verwüstung. Zunächst zogen amerikanische Besatzungssoldaten ein, auch Flüchtlinge hausten einige Zeit im Haus; schließlich kamen einige Dienststellen des Magistrats in das Kolpinghaus
|
11.10.1947 -
Das renovierte Kolping-Kino nimmt seinen Betrieb wieder auf. Einweihung des neuen Kolping-Saales
|
|
| 1989 - Das 1919 eröffnete Kolpingkino wird geschlossen und die Räumlichkeiten an den Magistrat verpachtet |
|
|
| |
|
|