Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war das Gelände des heutigen Volksgartens noch weit vom Stadtzentrum entfernt und lag zwischen
Äckern und Wiesen. Der Kaffeehausbesitzer Batholomäus Festorazzi hatte den Plan, den Linzern an der Stadtgrenze ein
Erholungs- und Unterhaltungszentrum zu errichten. Zu diesem Zwecke kaufte er im Jahre 1828 ein grösseres Grundstück
ausserhalb der Stadt, eben den heutigen Volksgarten und gestaltete diesen zu einem Park um. Die feierliche Eröffnung
des so geschaffenen Volksgarten fand am 26. April 1829 statt. Um den Volksgarten vor Verbauung zu schützen und
diese grosse, schöne Grünanlage im Linzer Stadtbereich zu erhalten, kaufte die Stadt Linz im Jahre 1857 den Volksgarten.
Der 1903 errichtete grosse Volksgartensaal wurde im zweiten Weltkrieg durch Bombentreffer stark zerstört und musste
in der Nachkriegszeit abgetragen werden. |