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Die Priesterseminarkirche
             Nach den Plänen von Johann Lukas v. Hildebrandt liess der deutsche Ritterorden durch den Baumeister Johann Michael Prunner zu Beginn des 18. Jahrhunderts dieses prunkvolle Gotteshaus erbauen. Nach der Aufhebung des Ordens 1785 ging die Kirche in den Besitz des Priesterseminars über.
Die plastische Ausschmückung wird Raphael Donner zugeschrieben.

Das schwarze Kreuz im weissen Feld erinnert an den Orden und die Kugel mit den Straussenfedern an Graf Harrach, den Bauherrn.
Die rechte liegende Frau hat einen Pferdezaum in der Hand als Zeichen des Gehorsams, die linke zwei Tauben, das Zeichen der Reinheit.
Das Marmorportal der Hauptfassade wird von zwei nach unten sich verjüngenden Pilastern eingefasst, die auf die Schwerter des deutschen Ritterordens hinweisen.
Die Figuren erinnern an die Tätigkeit des Ordens: Die Putten tragen einen Kelch mit einer Stola zum Zeichen der Ausübung des Priesterberufs und das Ordenskreuz mit dem Schwert als Zeichen des Kampfes der Ritter gegen die Ungläubigen.
Die rechte stehende Frau hält eine Kassette mit Geld als Zeichen der Freigiebigkeit, die linke einen Straussenvogel mit einer Kugel in der Kralle, das Zeichen der Wachsamkeit.