Johann Michael Prunner
* 4. 9. 1669 in Linz
† 26. 4. 1739 in Linz |
Architekt, Hauptmeister des oberösterreichischen Spätbarock. In Italien ausgebildet, schuf unter Einfluss von J. L. von Hildebrandt, M. Steinl und J. Prandtauer, jedoch in bewegteren Formen, in Oberösterreich Kirchen, Kapellen und Schlösser
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Diese Sonderpostmarke erschien zum 250. Todestag des oberösterreichischen Baugenies Michael Prunner.
Seine Taufe ist mit 4. September 1669 durch eine Eintragung ins Taufbuch der Linzer Stadtpfarre bezeugt. Danach schweigen die geschichtlichen Quellen 35 Jahre lang über seinen weiteren Lebensweg. Erst eine Eintragung im Bürgerbuch der Stadt Linz vom 17. April 1705 berichtet, daß Johann Michael Prunner "als aufgenommener Maurermeister einen Gebäuderiß als Meisterstück hervorgebracht und als ein Behauster die gewöhnliche Pflicht abgelegt habe". In Linz wurde er im Zuge seiner weiteren Entwicklung als Bausachverständiger und seit 1734 als Mitglied des "Äußeren Rathes" geführt. Das Markenbild zeigt die Dreifaltigkeitskirche von Stadl-Paura. Der Barockbaumeister starb am 26. April 1739
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Seine letzte Ruhestätte wollte Johann Michael Prunner in seiner Geburtstadt Linz finden - in der Krypta unter der Nepomuk-Kapelle der Stadtpfarrkirche Linz. Er fand diese Ruhe in einer Weise, die er nicht beabsichtigt hatte: Es weiß nämlich heute niemand, wo die sterblichen Überreste genau liegen - man hat sie nicht gefunden.
So bleiben einige Lücken in der Nachvollziehbarkeit seines Lebens, aber Prunners untrüglichstes Vermächtnis stellen seine unzähligen Werke dar
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Die Seminarkirche wurde von Johann Michael Prunner als Deutschordenskirche nach den Plänen von Johann Lukas v. Hildebrandt erbaut. Der elliptische Zentralraum mit seinem schönen Wand- und Deckenschmuck wurde von Paolo d´Allio geschaffen. Der Hochaltar stammt von Hildebrandt, das Altarblatt von Martin Altomonte, die
Seitenaltarbilder von Joseph Schmidt
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Die Karmeliterkirche wurde unter Mitwirkung von Johann Michael Prunner nach dem Vorbild der Prager
Josefskirche 1674-1726 erbaut. Die Altarbilder stammen von Carlo Carlone, Martin Altomonte, Johann Andreas
Wolf und Carl v. Reslfeld
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Palais Mannsdorf Landstrasse 32
um 1718 von Johann Michael Prunner erbaut.
Hochbarocke zweiflügelige Anlage,
rustizierter ovaler Mittelteil mit Portal-Fenster-Gruppe |
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Palais Zeppenfeld ehemaliges Garstner Stiftshaus
erbaut 1714 von Johann Michael Prunner
seit 1927 Dompfarrhof |
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Auch den Herausforderungen der beginnenden Industrialisierung stellte sich Prunner: Am Linzer Donauufer entstand das Gebäude der Wollzeugfabrik, ein einzigartiges Beispiel barocker Industriearchitektur. Leider
wurde es 1969 dem modernen Verkehr geopfert,
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Johann Michael Prunner erwarb 1726 dieses Haus, Hofberg 5,
baute es um und wohnte darin bis zu seinem Tode am 26. April 1739 |
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