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Die Pummerin
Artikel über die Pummerin
in einem Oberösterreich Magazin aus dem Jahr 1952
   
Die alte Pummerin im Stephansdom in Wien
Die neue Pummerin.
Aufgestellt im Hof des Landesmuseum am 21.12.1951
Erster Guss der Glocke am 26. Oktober 1950
der misslang.
Zweiter Guss am 4. September 1951
um 10.21 bis 10.31 Uhr erfolgreich
Am 26. September ist die vom Mantel und der Kronenform befreite Glocke fertig
Am 3. Dezember wird die Fertige Glocke geprüft und der Schlussstrich unter das Kapitel Guss der Pummerin gezogen
Am 21. Dezember wird die Glocke von St. Florian verabschiedet und nach Linz gebracht

Nettogewicht 20.130 kg
Gewicht des Klöppels aus dem Jahre 1740 -813 kg
Durchmesser der Pummerin 314 cm
Höhe der Glocke mit Krone 294 cm
Grösste Wandstärke 23 cm

Glockenspeise:
16.592 kg aus Bruchstücken der alten Pummerin
7130 kg aus zwei anderen abgestürzten Glocken aus
St. Stephan (sog. Halb- und Viertelpummerin)
1400 kg aus Beständen der Glockengiesserei
St. Florian

Legierung:
Kupfergehalt 90.6%
Zinngehalt 18.4%
sonstige Metalle 1%

Klangqualität:
Idealtyp einer Oktavglocke mit heller Klangfarbe und reiner Innenharmonie
Schlagton ein fast reines "c" (c plus 4/16) mit einem Nachklang von 200 Sekunden

Aufbau des Kernes mit Schablone, bei der der künftige
Querschnitt der Glocke deutlich sichtbar wird
Fertige Gussform (Mantel mit Kronenform und Gusskopf)
beim Verdämmen
 
Gebet vor dem Guss - 5.9.1951.
Von Links: Gussmeister Karl, zweiter von rechts der Schöpfer
der Glocke, Ing. Karl Geisz, ganz rechts Meister Gassner
 
Ausstemmen des Kerns der fertigen Glocke
Die Glocke überquert die Amerikanisch/russische
Demarkationslinie zwischen Ober- und Niederösterreich bei Enns