Die Bilder wurden am Beginn auf Pergament gemalt und mit Messer und
Schere zu Kunstwerken veredelt. Spitzenbilder.
Diese Spitzenbilder wurden meistens in Frauenklöstern angefertigt.
In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurden Spitzenbildimitate maschinell
hergestellt.
Die Bordüren wurden gestanzt und sollten so die alten handgeschnittenen
Bilder nachempfinden.
Das Bild in der Mitte war entweder ein Kupferstich, Stahlstich oder
ein handgezeichnetes Litho.
Die Hauptverlage für diese Gebetbuchbilder waren Wien, Prag, Nürnberg.
In der Mitte des 20. Jahrhundert verfallen die Bilder und entwickeln
sich zu reinem Kitsch.
Sammlung Hermann Edler
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