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Pöstlingberg
Wallfahrtskirche Pöstlingberg
Die religiöse Geschichte des Pöstlingberges (537 m) geht auf das Jahr 1716 zurück. In diesem Jahr ließ Franz Obermayr, ein Laienbruder des Urfahrer Kapuzinerklosters, am Wetterkreuz eine vom Linzer Bildhauer Ignaz Jobst gestaltete Pietà anbringen. Bereits 1720 wurde der Pöstlingberg zur Pilgerstätte und eine hölzerne Kapelle erbaut. Diese wurde 1730/31 durch eine Kapelle mit Steinunterbau ersetzt. 1742 begann der Bau eines der bekanntesten Wahrzeichen Oberösterreichs, der Pöstlingbergkirche. Am 9. Dezember 1748 wurde sie eingeweiht. Zunächst eine Filialkirche der Linzer Stadtpfarrkirche wurde sie 1785 zur Lokalie erhoben und erhielt einen Friedhof mit Totengräberhaus. Seit 1960 wird Kirche und Pfarrgemeinde von der Ordensgemeinschaft der Oblaten des hl. Franz von Sales betreut. Am 15. August 1964 wurde die Kirche zur päpstlichen Basilica minor erhoben.

 

Prähistorische Funde lassen eine uralte Besiedelung des Pöstlingbergs vermuten. 827 wird er als "Chestinperg" urkundlich erwähnt, 1389 scheinen dort Starhembergsche Lehen auf. Im frühen 18. Jahrhundert, zur Zeit der Entstehung der Wallfahrt, war er noch von einem Wald bedeckt, an dessen Rand das Pöstlingergut lag

Pöstlingbergbahn
Die Linzer Grottenbahn
Gebetbuchbilder
Wallfahrt
St. Maria am Pöstlingberg
 
31. Mai 1963
17. Mai 1919
Zweimal brannte es in der Pöstlingbergkirche. Zum ersten Brand, hervorgerufen durch einen Blitzschlag, kam es am 17. Mai 1919. Der Dachstuhl wurde ein Raub der Flammen, das Innere der Kirche blieb unversehrt. Ein zweiter Brand am 31. Mai 1963, hervorgerufen durch eine Lötlampe, zerstörte sowohl das Dach der Kirche als auch beide Türme. Sie konnten jedoch rekonstruiert werden
Quelle: Landeschronik OÖ
 
 

Werbung aus einer Touristikbroschüre,
Mitte der 50er Jahre
 
Aufnahmen aus dem Jahr 1928
Aufnahmen aus den Jahren 1953 und 1927
Aufnahme aus dem Jahr 1927