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Pöstlingbergbahn
 
Es war Ing. Josef Urbanski, der im Jahre 1891 den Plan einer Zahnradbahn von der Ortschaft Urfahr auf den 537 Meter hohen Pöstlingberg verfasste. Ein "Consortium zur Errichtung ähnlich elektrischer Anlagen in Linz" änderte das Vorhaben Zahnradbahn in eine elektrisch betriebene Adhäsionsbahn. Diesem Consortium gehörten der Linzer Rechtsanwalt Dr. Carl Beurle und der Kaufmann Hermann Hoffmann an, der die Pferdeeisenbahn betrieb.
Für diese neue Bahn mit einer Steigung von 10,5 Prozent gab es kein Vorbild. Technisches Neuland musste betreten werden.
Wagemut und Unternehmungsgeist führten trotzdem zum Baubeginn im Jahre 1897. Die Bauausführung wurde als Generalunternehmer
an die Union-Elektrizitätsgesellschaft in Berlin vergeben,
aus der später die AEG hervorging.
Die Eröffnung war dann am 29. Mai 1898
Die Bergstation wurde in einen der sieben Befestigungstürme eingebaut, die ausgedehnten Grundflächen zu Parkanlagen umgestaltet. Den Betrieb übernahm die "Tramway- und Elektrizitätsgesellschaft Linz-Urfahr". Ebenfalls im Jahr 1898 wurde das neue Hotel am Pöstlingberg eröffnet.
Die Bahn überwindet bei einer Länge von 2,9 Kilometern in einer
16-Minuten-Fahrzeit einen Höhenunterschied von 255 Metern. Die Schienen sind auf Stahlschwellen verlegt, die Züge verkehren in einem 16-Minuten-Takt. Die Stundengeschwindigkeit beträgt 12 und
talwärts 13,5 km.
Die Pöstlingbergbahn ist die steilste Adhäsionsbahn in Europa und wahrscheinlich auf der ganzen Welt.
Die Talstation
Die offenen Sommerwagen, bei allen beliebt
Die Einfahrt zur Bergstation
Quelle: Ein Report von Erwin H. Aglas
Österreichisches Pressebüro
aus dem Jahr 1989
Quelle: Landeschronik OÖ
 

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