Hermann Gilm von Rosenegg


Hermann Gilm von Rosenegg wurde 1812 in Innsbruck geboren und starb 1864 in Linz. Er war ein österreichischer Dichter und Schriftsteller, der für seine feinsinnigen Texte bekannt war.

Sein Weg führte von Rosenegg zum Studium der Rechtswissenschaften an die Uni Innsbruck. Nach seinem Abschluss arbeitete er als Staatsbeamter in verschiedenen Städten und absolvierte 1846 ein Praktikum an der Hofkanzlei in Wien. Acht Jahre später gelangte er schließlich nach Linz, wo er als Sekretär für die Statthalterei arbeitete und schon zwei Jahre später, 1856, die Leitung des Präsidialbüros übernahm. Innerhalb dieses Amtes war er auch für den Bereich Theater zuständig und verfasste dazu zahlreiche Artikel.

Abseits davon machte er sich einen Namen als Lyriker mit Gedichten, von denen viele auf seinen Liebesbeziehungen beruhten. Die Werke zeichnen sich oft durch rhetorische Vielfalt und sprachliche Bilder aus, die er gekonnt in seine Texte einarbeitete. Einige bekannte Gedichte wären: Märzveilchen (1836) – Sommerfrischlieder aus Natters (1839) – Sophienlieder (1844) – Tiroler Schützenleben (1863).

Nicht nur in Innsbruck hinterließ Hermann Gilm von Rosenegg einen bleibenden Eindruck, wo sich seine Büste am Tiroler Landesmuseum befindet und eine Volksschule nach ihm benannt ist. In einem Wiener Bezirk wurde die Gilmgasse nach ihm benannt und 1898 eine Büste in Linz an seinem Sterbehaus offenbart.